16. Juni 2024

Meinung zu dem SR-Beitrag: Wahl mit dem Bleistift: Landeswahlleitung schließt Manipulation aus.

 

Pardon... aber doch, Stimmzettel bei Kommunalwahlen u.ä. in Deutschland können potenziell manipuliert werden, wenn sie mit Bleistiften ausgefüllt werden. Bleistiftmarkierungen sind leichter zu löschen und zu verändern als z.B. Tintenmarkierungen. Daher besteht natürlich theoretisch das Risiko, dass jemand nachträglich die abgegebenen Stimmen ändern könnte. Und der im Beitrag angeführte Vorteil ist - Hand aufs Herz - hanebüchen: "Beim Falten des Stimmzettels bildeten sich keine Abdrucke, die zu Zweifeln an der Eindeutigkeit führen könnten." Denn genau das geschieht auch bei Kugelschreibern nicht. Allerdings gibt es tatsächlich mehrere Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollmechanismen, um solche Manipulationen zu verhindern: Die Auszählung der Stimmen erfolgt öffentlich und wird von Wahlhelfern und gegebenenfalls von Wahlbeobachtern überwacht. Dies reduziert die Möglichkeit von Manipulationen signifikant. Und es sollte auch beachtet werden, dass nach der Stimmabgabe die Wahlurnen versiegelt werden, um sicherzustellen, dass keine Stimmen vor der offiziellen Auszählung verändert werden können. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal sind die Stichproben und Nachkontrollen: In einigen Fällen werden stichprobenartige Überprüfungen und Nachzählungen durchgeführt, um die Korrektheit der Auszählung sicherzustellen.
Obwohl also theoretisch eine Manipulationsgefahr besteht, sind die praktischen Risiken durch die genannten Maßnahmen in der Regel gering. Es ist jedoch immer ratsam, die Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig zu überprüfen und zu verbessern, um das Vertrauen in den Wahlprozess zu gewährleisten. Und hier könnte in diesem Punkt ganz einfach nachbessert werden. Denn in Deutschland darf man als Bürger nichts, aber auch gar nichts Offizielles mit einem nicht-dokumentenechten Stift unterschreiben - außer beispielsweise den Stimmzetteln. Wieso das einige Bürger misstrauisch werden lässt, kann kaum überraschen. Also einfach Dauerschreiber auslegen. mg

 

 

Suchbegriffe:
Pressemitteilung

 


 

Permanenter Link zu diesem Artikel:
http://rodena.de/index.php?id=1718553031

 


 

eine Seite zurück

Zurück zur Startseite der Rodena ePapers

 


 

Könnte Sie vielleicht auch interessieren

21. Juli 2024, Biden tritt nicht mehr an, Harris aussichtsreichste Kandidatin - Kurzbetrachtung

» Beitrag anzeigen

 


 

21. Juli 2024, Saarland - Digitalisierungs-Gondwana Deutschlands

» Beitrag anzeigen

 


 

20. Juli 2024, Bilingual: Arbeitsplatz in Luxemburg gesucht? / Arbechtsplaz zu Lëtzebuerg gesicht?

» Beitrag anzeigen

 


 

20. Juli 2024, Tennisfreunde Saarlouis-Roden e.V.: Pächter für unsere schöne Tennisklause gesucht

» Beitrag anzeigen

 


 

20. Juli 2024, Attentat vom 20. Juli 1944

» Beitrag anzeigen

 


 

19. Juli 2024, 1866 - ein Schicksalsjahr für Roden

» Beitrag anzeigen

 


 

19. Juli 2024, Rodunum - keltisches Nomen oder lateinisiertes Kompositum mit keltischem Verbalpräfix

» Beitrag anzeigen

 


 

19. Juli 2024, Des deutschen Vaterland - eine Liedbetrachtung

» Beitrag anzeigen

 


 

19. Juli 2024, Crowdstrike Sicherheitssoftware legte heute vieles lahm

» Beitrag anzeigen

 


 

19. Juli 2024, Afrikanische Schweinepest bald im Saarland! Abschussprämien, mehr Jagdmöglichkeiten, es lacht des Jägers Herz (hoffentlich nicht)

» Beitrag anzeigen

 


 

 

 

     
 

In eigener Sache: Artikel, die hier veröffentlicht werden sollen, schicken Sie bitte an webredaktion@rodena.de . Mit Einsendung unterliegen eingereichtes Bild- und Textmaterial der academia wadegotia Documentation Licence.

 
Impressum | Datenschutz | RSS Impressum

Partnersite Gemeinde Wadgassen (private Seite) auf grossgemeinde-wadgassen.de | Technische Umsetzung durch csw germany