21. Juni 2023

Ab dem 21. Juni 1948 war die Deutsche Mark das gesetzliche Zahlungsmittel

 

Die Währungsreform von 1948 (20. Juni 1948) in Deutschland markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Nachkriegsgeschichte des Landes. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stand Deutschland vor einer enormen wirtschaftlichen Herausforderung, da die Inflation außer Kontrolle geraten war und das Vertrauen in die bestehende Währung, die Reichsmark, stark geschwunden war.
Am 20. Juni 1948 wurde die Deutsche Mark („DM“, „D-Mark“) eingeführt, um die wirtschaftliche Stabilität wiederherzustellen und den Wiederaufbau zu fördern. Die Währungsreform wurde von der amerikanischen, britischen und französischen Besatzungsmacht gemeinsam umgesetzt und war ein großer Erfolg. Die alte Währung wurde durch eine neue, stabile Währung ersetzt, und die Menschen erhielten eine begrenzte Menge an DM als Ersatz für ihre alten Geldscheine. Preis- und Lohnstopp-Maßnahmen wurden ebenfalls eingeführt, um die Inflation einzudämmen und die Wirtschaft anzukurbeln.
Die Einführung der Deutschen Mark brachte eine sofortige Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen mit sich. Die Menschen hatten wieder Vertrauen in ihr Geld, die Preise wurden stabilisiert und der Wiederaufbau konnte voranschreiten. Die Währungsreform bildete den Grundstein für das deutsche Wirtschaftswunder der 1950er Jahre, das zu einem beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung und einem steigenden Lebensstandard führte.
Die Währungsreform von 1948 war ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur wirtschaftlichen Stabilität und dem Wiederaufbau Deutschlands nach dem Krieg. Sie legte den Grundstein für eine starke und erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung und prägte die deutsche Geschichte nachhaltig.
Im Saargebiet, also grob dem heutigen Saarland, zahlte man hingegen von 1947 bis 1959 mit dem französischen Franc. cpg/ph

 

 


 

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