25. März 2016

Tja, dem Statement ist nicht mehr viel hinzuzufügen

 

(NABU) Saarlouis-Roden (Lokal) - Ellbachrenaturierung = blamabel

Die uns allen bekannte Bundesrepublik Deutschland stemmt derzeit in Saarlouis ein 2 stelliges Millionenprojekt, nämlich den Bau einer Umgehungsstraße für den Stadtteil Roden, die B 51 neu. Zum Ausgleich wird derzeit in Roden der Ellbach renaturiert. Das darf aber möglichst kein Geld kosten, Denn unmittelbar vor einem verrotteten Betonmönch, einem ökologischen Schandfleck aus den 70 er Jahren, endet zufälligerweise dieses Renaturierungsprojekt. Denn genau ab hier wäre es nämlich teurer gekommen. Hier hätte man nämlich ein Hindernis beseitigen müssen, damit Fische, Rundmäuler und Kleinorganismen gegen den Strom von der Saar überhaupt erst in das Naturschutzgebiet Ellbachtal gelangen können, was ihnen seit über 40 Jahren nicht möglich ist. Eine völlig untaugliche Notlösung für kleines Geld soll es nun richten. Ein Gefälleabsturz mit Stromschnelle ist nicht mit ein paar Querverbauungen zu entschärfen. Statt aus dieser Maßnahme ein Vorzeigeprojekt im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenlichtlinie (WRRL) zu machen, die EU mahnt die Durchgängigkeit von Fließgewässern schon seit vielen Jahren an, wird hier leider am falschen Ende gespart. Man sieht an diesem Beispiel, dass selbst Millionen für Straßenbaumaßnahmen noch nicht ausreichen, um den EU Anforderungen und dem Naturschutz in Deutschland gerecht zu werden. Wir wollen nicht nach den Schuldigen suchen, aber es ist eine Blamage für unser Land. Unsere Hoffnungen beruhen nun auf allen Beteiligten dieser “Renaturierungsmaßnahme” die da vor allem wären, das Landesamt für Straßenwesen, das Landesamt für Umweltschutz und die Stadt Saarlouis mit ihrem Umweltamt, aber auch der Fischereiverband Saar damit den Belangen des Naturschutzes doch noch zeitnah Rechnung getragen wird.

 

 


 

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