04. Februar 2016

„Loop“-Vernissage lockt zahlreiche Besucher ins Museum Haus Ludwig

 

(pm) Noch bis 22. Mai sind im Saarlouiser Museum Haus Ludwig insgesamt 36 großformatige Werke des „politischen Landschaftsfotografen“ Jörn Vanhöfen zu sehen. Unter dem Titel „Loop“, der für den Kreislauf des Lebens steht, erwarten den Betrachter verstörend-schöne Ansichten des alltäglichen Werdens, Vergehens und Wiederentstehens. Oberbürgermeister Roland Henz begrüßte zur ersten Ausstellungseröffnung des Jahres nicht nur den extra aus Berlin angereisten Künstler, auch viele kunstbegeisterte Freunde des Museums waren der Einladung gefolgt. „Als ich ihre Bilder zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich „Da ist doch etwas nicht in Ordnung, alles so düster und kaputt“, offenbarte Roland Henz dem Fotografen. „Nachdem ich mich darauf eingelassen hatte, änderte sich meine Blickwinkel aber schnell. Ich entdeckte in der augenscheinlichen Morbidität vollkommen andere, besondere Impulse“, so der Oberbürgermeister. Er bedankte sich bei Jörn Vanhöfen, der Leiterin der Alfred Ehrhardt Stiftung Berlin, Dr. Christiane Stahl, dem Kulturamt, Museumsteam und Stadtrat für das „erfolgreiche gemeinsame Praktizieren von Kunst“. Auch Museumsleiterin Dr. Claudia Wiotte-Franz begrüßte die Anwesenden und berichtete, dass die Ausstellung in Kooperation mit der Alfred Ehrhardt Stiftung Berlin stattfindet. „Ich würde mich sehr freuen, wenn wir zukünftig auch bei anderen Projekten zusammenarbeiten würden. Das hat großen Spaß gemacht“, sagte sie. Dr. Christiane Stahl führte in die Ausstellung ein. Sie würdigte Vanhöfen als einen der Besten seiner Zunft. „In diesem weitläufigen Ambiente kommen seine bildgewaltigen Fotografien hervorragend zur Geltung. Aufgrund des umfangreichen Platzangebotes im Museum Haus Ludwig waren wir in der Lage, neben „Loop“ auch Stücke aus weiteren Serien integrieren zu können. Jörn Vanhöfen entführt uns unter anderem nach Armenien, Ägypten, nach Spanien, in die Schweiz und die Vereinigten Staaten. Verwüstete Straßenzüge, verfallende Gebäude, schmelzende Gletscher, selten Menschen – die Motive regen zum Nachdenken an und mahnen ohne einen erhobenen Zeigefinger“, so die Kunstwissenschaftlerin. Tiefe Eingriffe von Menschendhand, Verfall, melancholische Endzeitsstimmung, die Natur erobert sich ihr Terrain zurück, Endlichkeit ist in alles eingraviert.Nach den interessanten Einblicken nutzten die Gäste den Sonntagmorgen für einen Rundgang durch die Ausstellung. Musikalisch setzten Ricardo Angel-Peters an der Klarinette und Peter Knerner an der Konzertgitarre die Fotografien in Szene.

Die Ausstellung begleitet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Workshops und Vorträgen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien – teilweise mit Jörn Vanhöfen vor Ort. Die Termine finden sich im separaten Flyer, der im Museum und im Rathaus kostenlos erhältlich ist, und auf der Homepage des Museums Haus Ludwig www.museum-haus-ludwig.saarlouis.de. Der Eintritt ins Museum ist kostenlos. Öffnungszeiten: Di-Fr: 10 -13 und 14 – 17 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 14 – 17 Uhr.

 

 


 

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